Letzte Aktualisierung am: 12.12.2014

Straßenbahn aus Messing in Spur N

Das Vorbild: Die Straßenbahn Saarbahn, von der Firma Bombardier
BOMBARDIER und FLEXITY sind Warenzeichen der Bombardier Inc. oder ihrer Tochtergesellschaften.
Hier 3 Bilder vom Orginal mit freundlicher Genehmigung von VVS mbH:



Die Fotos vom Orginal sind schonmal sehr vielversprechend. Der Bausatz ist fertig. Nun gehts ans Bauen. Es muß sehr sorgfältig gearbeitet werden.

ACHTUNG !!!
Bevor die Gehäuseteile zusammen gelötet werden sollte man unbedingt das motorisierte Fahrwerk und die Drehgestelle zur Hand haben. Um die Straßenbahn auch in den engen Radien zu fahren müssen die Seitenwände entsprechend gelötet werden, damit die Drehgestelle ausreichende "Beinfreiheit" haben und sie weit genug einschlagen können. Die Räder der Straßenbahn sollen nur knapp zur Hälfte unter dem Rumpf hervor schauen. Die dadurch entstehenden Lötstellen können leicht plan geschliffen werden so das es nicht weiter auffällt.


Zur Motorisierung dieser Straßenbahn habe ich das Fahrwerk Tomytec TM-03 und die Drehgestelle von Bandai T eingeplant. Der Bausatz ist soweit vorbereitet, das dieses motorisierte Fahrwerk und die Drehgestelle verbaut werden können.


Es können auch das neue Fahrwerk Tomytec TM-ED01 mit den Drehgestellen von Bandai T verbaut werden.


Schon beim Bau des Rumpfes muß man darauf achten daß das motorisierte Fahrwerk so eingebaut wird, daß die Drehgestelle gut gängig bleiben.

Die Messing-Ätzplatte der Saarbahn

Der Messingbausatz ist sehr gut gelungen und die Straßenbahn ist mit vielen Details versehen worden. Das wird eine sehr schöne Saarbahn.

Mit einem dünnen, scharfen Teppichmesser löse ich sehr vorsichtig die Einzelteile aus dem Blech. Die Teile müssen natürlich entgratet und sauber verschliffen werden.

Mit kleiner Zange werden die Bodenbleche, die Aufnahmen für die Drehgestelle und die Dachteile entsprechend gebogen. Die Seitenteile spanne ich in einen kleinen Schraubstock ein, damit über die gesamte Länge der Seitenteile eine gleichmäßige Biegung möglich wird. Auch hier muß mit großer Sorgfalt vorgegangen werden, damit nichts falsch gebogen wird. Da die Biegenuten mitgeätzt wurden kann man hier wohl kaum etwas falsch machen.

Hier sieht man wie die Einzelteile im fertig vorgebogenem Zustand zum Zusammenbau hergerichtet sind.

Hier der Bausatz aus einer anderen Ansicht.

Das Seitenteil wird mit dem fertig gebogenem Dachteil verlötet. Die Aufnahme für das Drehgestell wird vorsichtig mit einigen Lötpunkten fixiert.

Hier kann man das noch etwas besser sehen...



Der fertige Rohbau... Es fehlen noch die Dachaufbauten. Das mittlere Bodenblech wird nicht benötigt wenn man die Straßenbahn mit dem Fahrwerk motorisiert.


Verschiedene Ansichten...


Hier wurde die Fahrzielanzeige aufgelötet...

Damit man die Dachaufbauten etwas leichter verlöten kann, habe ich mir mit Streichhölzern und Zahnstochern Abstandshalter fabriziert, so kann man die kleinen Bauteile wesendlich besser fixieren.

Hier nun der fertige Rohbau mit den Dachaufbauten.



Nun wieder eine kleine Pause bis zum nächsten Bauabschnitt.....

Und wie gesagt, gut Ding braucht Weile....... Bald gehts hier weiter...