Letzte Aktualisierung am: 20.06.2012

Straßenbahn aus Messing in Spur N

Das Vorbild: Die Straßenbahn S-Wagen, von der Firma Bombardier
BOMBARDIER und FLEXITY sind Warenzeichen der Bombardier Inc. oder ihrer Tochtergesellschaften.

Hier 3 Bilder vom Orginal mit freundlicher Genehmigung von der VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main mbH:



Und hier ist das Modell S-Wagen:

Die Messing-Ätzplatte

ACHTUNG !!!
Bevor die Gehäuseteile zusammen gelötet werden, sollte man unbedingt das motorisierte Fahrwerk und die Drehgestelle zur Hand haben. Um die Straßenbahn auch in den engen Radien zu fahren, müssen die Seitenwände entsprechend gelötet werden, damit die Drehgestelle ausreichende "Beinfreiheit" haben und sie weit genug einschlagen können. Die Räder der Straßenbahn sollen nur knapp zur Hälfte unter dem Rumpf hervor schauen. Die dadurch entstehenden Lötstellen können leicht plan geschliffen werden so das es nicht weiter auffällt.

Die folgenden Fotos zeigen den fertigen Messing-Rohbau der Straßenbahn. Die Lötarbeiten müssen sehr sorgfältig gemacht werden. Mit Lot sollte sparsam umgegangen werden, damit man später nicht allzuviel glattschleifen muß.



Um den Rumpf leichter zusammen zu löten habe ich mir eine kleine Hilfe gebaut. Einfach auf einem Holzbrett mit Leisten eine Schablone aufgeklebt und schon klappt das mit dem Löten wesendlich besser, da die Werkstücke hier gut fixiert werden.


Für den Einbau der Antriebseinheit habe ich das mittlere Segment dieser Straßenbahn vorgesehen. Durch den Einbau in der Mitte ist das Rangieren etwas einfacher. Es kommt der Antrieb von Kato 11-105 in Frage und die Drehgestelle sind von Greenmax Nr. 5020. Selbstverständlich müssen hier der Antrieb und die Drehgestelle sehr sorgfältig angepasst werden, und das braucht schon bastlerischen Geschick und viel Geduld.

Es kann auch der Antrieb von Bandai Nr. 2 und die Drehgestelle T von Bandai verbaut werden. Die Antriebe und Drehgestelle sind im Handel erhältlich. Besonders geschickte Modellbauer digitalisieren die Straßenbahn und bauen eine Beleuchtung ein.

Gut Ding braucht Weile...