Letzte Aktualisierung am: 16.11.2013

Straßenbahn aus Messing in Spur N

Das Vorbild: Die Straßenbahn NGT D8DD, von der Firma Bombardier
BOMBARDIER und FLEXITY sind Warenzeichen der Bombardier Inc. oder ihrer Tochtergesellschaften.
Hier 2 Bilder vom Orginal mit freundlicher Genehmigung von dvb.de:


Und hier ist das Modell NGT D8DD:

Die Messing-Ätzplatte

ACHTUNG !!!
Bevor die Gehäuseteile zusammen gelötet werden, sollte man unbedingt das motorisierte Fahrwerk und die Drehgestelle zur Hand haben. Um die Straßenbahn auch in den engen Radien zu fahren, müssen die Seitenwände entsprechend gelötet werden, damit die Drehgestelle ausreichende "Beinfreiheit" haben und sie weit genug einschlagen können. Die Räder der Straßenbahn sollen nur knapp zur Hälfte unter dem Rumpf hervor schauen. Die dadurch entstehenden Lötstellen können leicht plan geschliffen werden so das es nicht weiter auffällt.

Die folgenden Fotos zeigen den fertigen Messing-Rohbau der Straßenbahn. Der Aufbau dieser Straßenbahn erfolgt analog zur Straßenbahn NGT D12DD, wobei diese Straßenbahn hier die kürzere Variante darstellt.






Und noch einige Bilder von einem weiteren Rohbau:






Winterzeit gleich Modellbahnzeit, hier ein Bild , Vorbereitung des Antriebs und der Drehgestelle. Ich nehme hierfür den Antrieb Nr.2 von Bandai, auch die Drehgestelle T sind von Bandai, der Vorteil hierbei ist, das auch über die Drehgestelle Strom von den Schienen aufgenommen wird.
Der Antrieb und die Drehgestelle müssen sehr sorgfältig angepasst werden. Oder man baut in jedes Segment einen Antrieb ein, wobei man unter Umständen aus einem Antrieb den Motor entfernen kann. Somit erspart man sich die Fummelei mit den Drehgestellen.

Es kann auch der Antrieb von Kato Nr. 11-105 und die Drehgestelle von Greenmax Nr. 5020 verbaut werden.
Welchen Antrieb und welche Drehgestelle Sie einbauen und wie Sie sie kombinieren bleibt natürlich Ihre Entscheidung.
Die Antriebe und Drehgestelle sind im Handel erhältlich. Besonders geschickte Modellbauer digitalisieren die Straßenbahn und bauen eine Beleuchtung ein.

Als nächster Arbeitsschritt muß oben auf dem Front- und Heckteil der typische Dachaufbau gesetzt werden. Diese beiden Aufbauten sind in mehreren Ebenen gebogen und geformt. Aus einem Reststück Messing hab ich mit einem kleinen Hammer die Form des Dachblechs entsprechend herausgearbeitet.



Nach dem dengeln werden die beiden Blechteile an das Dach angepaßt. Dazu habe ich ein kleines Blech als Rückwand jeweils aufrecht am Ende der seitlichen Hochblenden angelötet. Nach dem Ausrichten werden beide Teile verlötet.

Nach dem Verschleifen ist die typische Form der Front sehr schön zu sehen.
Nun wieder eine kleine Pause bis zum nächsten Bauabschnitt.....

Und wie gesagt, gut Ding braucht Weile....... Bald gehts hier weiter...